Webvideo-Produzenten: Hände weg von TV-Formaten!

Posted on 24/04/2016

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Keine Moderatoren hinter Tischen, keine Interviews: Wer mit Webvideos erfolg haben will, darf nicht klassische Fernsehformate kopieren.

Erhellender Artikel zur Videostrategie von Vox.com  auf Nieman Lab. Vox achtet darauf, sich bei Webvideos formal nicht an TV-Sendungen zu orientieren. Verzichtet wird auf Moderatoren, die hinter Tischen stehen und reden. Und Interviews werden sehr zurückhaltend eingesetzt («Es gibt gewöhnlich keinen Grund, sich ein Interview anzusehen.»).

Vox.com is wary of producing videos that feel too much like cable. “I made one rule starting out: no desks,” Posner said. A person sitting behind a desk talking, he thinks, is “one of those tropes of cable news that made their way into other news’ organizations’ first attempts at online video” and in many cases remains (you’ll see it all over Facebook Live videos, too).

Posner has also steered the team away from interviews (with a few notable exceptions, like President Obama): “There’s usually no reason to watch an interview. It’s better in text or as a podcast.”

Quelle: Vox Multimedia-Chef Joe Posner im Interview mit Nieman Lab.

Das Konzept scheint für Vox.com aufzugehen. Während die erfolglosen Vox-Videos auf Youtube immerhin noch um die 40’000 Zugriffe haben, steigt die Klickzahl bei erfolgreichen bis auf mehrere Millionen Klicks an. Auch auf Facebook sind die Vox-Videos ähnlich erfolgreich.

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