Redaktionelle Programmierer und Videoteams sichern die digitale Zukunft von traditionellen Zeitungstiteln

Posted on 31/10/2015

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Michael Marti, Leiter Digital beim «Tages-Anzeiger», sprach mit Medienprofessorin Emily Bell über die Zukunft der Medien. Sie empfiehlt traditionellen Zeitungstiteln eindringlich, die Print- und Digitalbudgets auf keinen Fall zu verknüpfen, «weil sie damit ihre Zukunft, den digitalen Journalismus, an den Niedergang des Prints ketten und durch traditionelle Managementstrukturen behindern.»

Und zur Zukunft des digitalen Journalismus gehören laut Bell neben starken, in die Redaktion eingebundenen Programmierern, auch Videoteams: «Im Herbst 2014 entliess die ‹New York Times› 100 Schreiber – um dafür ein Videoteam aufzubauen. Das zeigt, wohin die Entwicklung geht.»

Emily Bell lehrt als Professorin an der Columbia University Graduate School of Journalism in New York und leitet dort das Tow Center for Digital Journalism. Zudem ist sie Mitglied des Beirats für digitale Entwicklung bei der Tamedia AG, die unter anderem den «Tages-Anzeiger» herausgibt.

Hier gehts zum Gespräch.

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