Weshalb Köpfe anschneiden gut ist

Posted on 17/09/2012

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Beispiel: Kopf ist zu weit weg vom oberen Bildrand
Schlecht: Zuviel Luft zwischen dem Kopf und dem oberen Bildrand.
(Quelle: Tagesanzeiger.ch)
Gutes Beispiel: Kopf ist deutlich am oberen Bildrand positioniert
Gutes Beispiel: Der Kopf ist deutlich am oberen Bildrand positioniert.
Falls eine Textbalken eingefügt wird, ist immer noch das ganze Gesicht sichtbar.
(Quelle: Tagesanzeiger.ch)
Darstellung der Drittel-Regel in der Fotografie und bei Videoaufnahmen
Wer die Drittel-Regel befolgt, fährt immer gut.
(Quelle: digital-photography-school.com)

Wenn ich Journalisten ins Videofilmen einführe, fällt mir Folgendes auf:

Bei Interviews besteht die Tendenz, zwischen dem Kopf des Interviewten und dem oberen Bildrand viel zu viel Abstand zu lassen.

Das ist erstens von der Komposition her unschön, und zweitens wird man im unteren Drittel keinen Textbalken einfügen können, ohne dass er das Kinn oder den Mund verdeckt.

Lieber den Kopf am oberen Bildrand anschneiden, als zuviel Luft zu lassen:

Kopf leicht angeschnitten

Sich kurz bei Einprägsam mit der Drittel-Regel (einer Vereinfachung des Goldenen Schnitts) bekanntzumachen, lohnt sich. Wer noch mehr wissen will, findet auf der englischsprachigen Seite Digital Photography School weitere Informationen über das Platzieren von Personen und Objekten.

Beim Drehen auch unter Stress an die Drittel-Regel denken. Es gibt übrigens Kameras, bei denen das Drittel-Raster auf dem Display eingeblendet werden kann.

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Posted in: Tipps, Video-Schule